fragezeichen

Darüber, wie das Leben ist, warum es so ist und wie man lernt, damit zu leben ohne es zu verstehen

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Samstag, 30.10.2010, 15:09
Gerade eben: S. und ich stehen eng umarmt in der Küche und küssen uns, da kommt Luca des Weges: ''Mama, sollst nicht beim Papa ankoppeln, tu' dich wieder abkoppeln!''


Samstag, 30.10.2010, 09:56
Ich bin sooooowas von auf 180 und noch mehr auf meine Schwiegermutter.
Sie hat sich eingebildet, sie müsse unsere Türzagen neu lackieren.
Dazu ist zu sagen, dass S. und ich vor 6 Jahren (glaub' ich...) in eine neue Genossenschaftswohnung gezogen sind. Ein schnell hochgezogener Bau, an etlichen Stellen eher schlampig (und vor allem billig) gefertigt.
Jedenfalls haben wir die beige lackierten Zagen beim Ausmalen mit Malerkrepp abgeklebt und beim Abreißen desselben sind 50% des Lacks gleich wieder abgegangen.
Weil ansonsten alles fertig war, haben wir das erst mal so lassen und im Endeffekt bis jetzt damit gelebt. Es ist, wie wenn man an einer Autobahn wohnt: irgendwann hört man die Autos nicht mehr.

Jetzt wollen wir Wohnzimmer und Küche wieder mal neu streichen und S. Mama hat eben gemeint, die Türrahmen sind furchtbar und sie macht das.


Dazu ist weiters anzumerken, dass man sich ab dem Zeitpunkt, wo sie das gesagt hat, in einer aussichtslosen Falle befindet.
Hätte ich nein gesagt (soll ja auch schon mal vorgekommen sein in den letzten kanppen 11 Jahren) wäre sofort ein nörgelndes: ''Wollt ihr nicht, dass ich komme.'' gekommen.
Also lässt man sie gewähren, in permanenter Anspannung darüber, was ihr wohl alles nicht passen wird.

Aufgeteilt hat sie sich die Arbeit auf drei Mal, jeweils an einem Donnerstag, weil ich am Donnerstag arbeiten bin und an dem Tag aber nicht sie, sondern meine Mama auf Luca aufpasst.

Zeimal ist soweit alles gut gegangen, wenn man davon absieht, dass Mutter und Schwiegermutter sich zwei Mal begegnet sind, was eindeutig zwei Mal zuviel war und mir für sich genommen schon Bauchschmerzen verursacht hat.

Aber diese Woche war's anders: Schatz hat in der Früh das Bett nicht gemacht (ich bin ja schon vor ihm aus dem Haus gegangen), die Kleidung vom Vortag auf dem Boden liegen lassen und außerdem noch eine nasse Windel von Luca, die er ihm in der Früh gewechselt hat.
Ich hatte das Bad nicht geputzt.
Und meine Mama, die leichte Messie-Tendenzen aufweist, hat den ganzen Vormittag mit Luca in der Wohnung verbracht.

Der Effekt???
Ich war gerade auf Mittagspause - zufällig an diesem Tag mit S., als seine Mutter anruft und über mich herzieht wie über ein Schulmädchen, von wegen, in was für einem Saustall wir wohnen und ob wir uns so wohlfühlen würde. Weiter: sie müsse deshalb auf jeden Fall mit mir reden.
Und einen Tag drauf war ich wieder zufällig dabei, wie Schatz' Papa ihn angerufen hat. Ob er Mittagessen käme....
Was so auch normalerweise nicht vorkommt und wohl eine Predigt mit sich gebracht hätte.

Ich könnte mich echt übergeben.

Ich zweifle sowieso ständig an mir. Ich habe in meinem Leben sehr selten das Gefühl, etwas gut genug zu machen. Ich lasse mir gerne etwas erklären und ich versuche immer, mich zu verbessern.

Aber ich bin kein Kind mehr. Ich bin fast 30, ich habe die Wohnung immer zu gleichen Teilen mitfinanziert (gut, jetzt nicht mehr ganz 50:50 aber noch immer).
Und: ich weiß, wie es bei meinen Freundinnen ausschaut und ich fühle mich in der Lage, einen halbwegs objektiven Vergleich zu ziehen.

Alles in allem: bei uns herrscht definitiv kein Saustall. Man kann jederzeit jemanden in die Wohnung lassen ohne sich schämen zu müssen. Es wird aufgeräumt, gebügelt und alles soweit instand gehalten, wie es notwendig ist, damit wir uns wohlfühlen.
Ich bügle sogar Geschirrtücher und ich weiß, dass das nicht jeder tut.

Ich weiß auch, dass nicht immer alles perfekt ist, dass es auf meinen Kästen öfter mal staubig ist und dass das Bad mein Sorgenkind ist, weil ich alle drei Tage die Dusche richtig putzen müsste, und es nicht tue.

Aber der Schwiegerdrachen hat es geschafft, in ihrem Badezimmer die Glasur von den Fliesen zu putzen.
Sie ist nach dem ersten Kind nie wieder arbeiten gegangen und Kinder und Hausahlt waren immer ihre oberste (fast schon einzige) Prorität.
Und ich bin die Hinterallerletzte, die das abwerten würde. Ich bewundere es, dass es in ihrem Haus immer so sauber ist, wie in einem guten Hotel. Dass sie das scheinbar nebenbei schafft und glücklich damit ist. Dass sie so organisiert und patent wirkt.
Ich finde das super.

Aber ich bin anders.
Meine Arbeit ist mir wichtig. Und die Zeit, die ich nicht in der Arbeit bin, versuche ich möglichst mit Luca zu verbringen. Ich bin total viel mit ihm unterwegs, teilweise sogar DESHALB, weil ich ständig herumräume, wenn wir zuhause bleiben.
Jeden Sonntag sollen wir zwecks Familienzusammenkunft bei den Schwiegereltern zum Essen antanzen und bleiben dann den ganzen Nachmittag dort.
Ich werde also nie den perfekten Haushalt führen, den sie hat. Und es ist mir auch einfach nicht so wichtig. Nicht wichtig genug, um dem meine ganze ''Freizeit'' zu opfern.

Ich bin sooooo....ich weiß auch nicht. Manchmal denke ich echt, dass es besser wäre, alles hinzuschmeißen und mit Luca allein weiterzumachen.
Ich reiße mich dann am Riemen, versuche mir klar zu machen, was ich an meiner Beziehung trotz allem habe, und dass nichts Besseres nachkommt. Dass ich nicht will, dass es bei uns so wird wie bei meinen Eltern. Dass ich Luca eine stabile Familie wünsche.
Und S. kann in dem Fall ja wirklich nichts dafür. Er ist seiner Mutter am Telefon sogar gleich ziemlich über den Mund gefahren und hat mehrmals bekräftigt, dass er voll und ganz hinter mir steht.


Mittwoch, 27.10.2010, 08:24
Was sagt mein Sternzeichen 'Widder' über meine Entscheidungsfreude aus? Warum denke ich dabei an mein Sternzeichen?

Jedenfalls fällt es mir immer total schwer, mich zu entscheiden; ich fühle mich von Überangeboten sehr leicht überfordert.

Das fängt schon vor dem Süßigekitenregal im Supermarkt an; und im Moment quäle ich mich mit der Entscheidung herum, wie und wo ich Lucas Weihnachtsgeschenk am besten kaufe.
Er soll einen Brio Zug bekommen, weil er ein totaler Zugfanatiker ist. Viele Stunden haben meine Mama und ich mit Luca schon auf diversen Bahnhöfen verbracht, meistens am Heimatbahnhof, einfach nur zum Zugschauen und Durchsagenhören.

Jedenfalls ist das Briozeug ziemlich teuer. Und nachdem es aus Holz und auch relativ stabil ist, bin ich gerade am überlegen, ob ich nicht vielleicht zumindest einen Teil über willhaben oder ebay kaufe. Ich habe mir heute schon gefühlte tausend Angebote angeschaut und immer wieder untereinander und mit den Angeboten im Brio Shop verglichen. Dazu schaue ich mir die Strecken an, die ich fahren müsste, um die gebrauchten Teile abzuholen und überlege, ob sich das rentiert.
Oder wie hoch die Versandspesen sind, denn wenn, müsste ich mehrere Sets bestellen, weil's ja so unglaublich viel von Brio gibt.

Das Problem ist nur, dass ich immer unsicherer werde, je mehr Sets und Adressen und Preise in Kombination mit Schienenkonvoluten ich sehe.

Schlussendlich werde ich wahrscheinlich in irgendeinem Spielzeuggeschäft landen und mich danach wochen- und monatelang immer mal wieder fragen, ob ich's nicht auch günstiger hätte haben können.


Dienstag, 26.10.2010, 08:06
Also, ich komme ja immer zum ersten Mal so richtig in Weihnachtsstimmung, wenn es etwa Ende September ist. Sprich: die Lebkuchen stehen in den Supermarktregalen und es wird zum ersten Mal kalt.
Nun ist es Ende Oktober, und ich bin so weit, dass ich aus verborgenen Schachteln die uralten Partylite-Kerzen ausräume, zu denen ich mich irgendwann aus Freundschaft habe überreden lassen und die mir zum Anzünden bis jetzt immer zu teuer waren. Aber von Zeit zu Zeit habe ich dann so lichte Momente, in denen mir plötzlich klar wird, dass es die Bestimmung einer Kerze ist, zu brennen. Und im Moment bin ich gerade so weit.

Und ich freue mich unbändig auf die Vorweihnachtszeit, obwohl ich mittlerweile wissen sollte, dass ich in Hinblick auf Vorfreude (= Erwartung) ein bisschen vorsichtig sein sollte.

Trotzdem habe ich letzte Woche entschieden, dass Luca heuer zum ersten Mal einen Adventkalender bekommt.

Meine Schwester und ich hatten als Kind so einen selbstgestickten Kalender mit kleinen Messingringen dran, an die kleine Päckchen geknüpft wurden. Meine Mama hat die immer in Folie eingepackt, für eine Schwester rot, für die andere silber.
Ich habe ihn geliebt und ich kann mir noch so genau in Erinnerung rufen, was es für ein Gefühl war, am 30. Novenber vor der geschlossenen Wohnzimmertür zu stehen und durch das strukturierte Glasfenster der Tür meine Eltern mit der glänzenden Folie hantieren zu sehen.

Nun, ich habe diesen Kalender noch. Ein paar Jahre haben meine Schwester und ich ihn abwechselnd füreinander befüllt.
Und heuer bekommt ihn mein Sohn und ich habe dafür 22 Matchboxautos, einen Lightning Mc:Queen und eine Gorden-Lok gekauft. Ich muss zugeben, dass ich mich ein bisschen verschätzt habe, war teurer als angenommen, aber ich finde es voll schön, dass ich Luca manchmal verwöhnen kann. Ich hoffe, er freut sich. Wenn wir bei Alex sind (die von ihrem älteren Sohn geschätzte zwölfundsiebzigtausend Matchboxautos hat) ist es zur Zeit Lucas Lieblingsbeschäftigung, diese einfach in Reih und Glied aufzustellen und sozusagen einen Stau zu produzieren.

Jedenfalls muss ich mich jetzt zusammenreißen, dass ich den Kalender nicht jetzt schon fix und fertig mache, weil sonst halte ich es keinen ganzen Monat mehr aus, ihn Luca zu präsentieren.